CDU-Fraktion fordert ermäßigte Umsatzsteuer für Online-Printprodukte

Wucherpfennig: „Initiative macht Qualitätsjournalismus im ländlichen Raum attraktiver“

Erfurt - Thüringens CDU-Landtagsfraktion will einen ermäßigten Umsatzsteuersatz für online vertriebene Zeitungsprodukte bundesweit einführen lassen. Über einen entsprechenden Antrag soll der Thüringer Landtag im Mai Plenum debattieren.

Der Antrag der Christdemokraten fordert die Landesregierung auf, eine entsprechende Bundesratsinitiative zu initiieren, beziehungsweise zu unterstützen. „Während für Zeitungen und Zeitschriften bundesweit ein ermäßigter Steuersatz von 7 Prozent gilt, müssen Verlage für dieselben journalistischen Inhalte 19 Prozent Mehrwertsteuer verlangen, sobald sie online vertriebenen werden“, so der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gerold Wucherpfennig.
„Diese steuerliche Ungleichbehandlung ist im digitalen Zeitalter nicht mehr zeitgemäß.“ Zudem ziele der Antrag der Christdemokraten darauf ab, die derzeit oftmals sehr angespannte finanzielle Situation der Verlagshäuser im Rahmen der politischen Möglichkeiten zu entlasten. Mit einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz könnten die medialen Online-Produkte für den Endkunden mehr als zehn Prozent billiger werden. „Ein niedriger Preis trägt nicht zuletzt auch zur besseren Versorgung des ländlichen Raumes mit Qualitäts-Journalismus bei“, so Wucherpfennig.

Der Antrag der Christdemokraten fordert die Landesregierung auf, eine entsprechende Bundesratsinitiative zu initiieren, beziehungsweise zu unterstützen.

 


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